Zum Inhalt springen

Green Ampere · Reference 001

Wir dokumentierenunser erstes Projekt.Auch das, was offen ist.

Green Ampere ist jung. Wir könnten Referenzen behaupten — stattdessen zeigen wir eine, und zwar vollständig: den Ausgangszustand, die Entscheidungen, den Stand, die offenen Punkte.

Projektnummer
001
Ort
Wien, Österreich
Objekt
Wohnliegenschaft, mehrere Ebenen, umfangreiche Außenanlagen
Größe
rund 400 m²
In UmsetzungPhotovoltaikBatteriespeicherE-LadeinfrastrukturSmart Building

Die genaue Adresse des Objekts wird aus Rücksicht auf die Privatsphäre der Eigentümer nicht veröffentlicht.

Ein hochwertig ausgestattetes Bestandsobjekt, dessen Technik über Jahre gewachsen ist: leistungsfähige Einzelanlagen ohne gemeinsame Ebene. Das Projekt führt sie zu einem zusammenhängenden System zusammen und macht es über Aurora OS sichtbar.

Bild folgt
Außenansicht zur blauen Stunde, Gebäude klar erkennbar — Veröffentlichung nur mit Freigabe der Eigentümer

Ausgangslage

Viel Technik. Wenig Zusammenhang.

Das Objekt war technisch gut ausgestattet. Nur war jede Ausstattung für sich geplant worden.

Leistungsumfang

  • Bestandsaufnahme aller Anlagen und Schnittstellen
  • Systemarchitektur und Regellogik
  • Netzwerk und Segmentierung — umgesetzt
  • Einbindung von Photovoltaik, Speicher, Wärmepumpe und Ladeinfrastruktur
  • Sensorik, Sicherheit, Raumklima, Pool
  • Aurora OS als gemeinsame Oberfläche
  • Koordination der Fachpartner
  • 01

    Erzeugung, Speicher, Wärme und Ladeinfrastruktur arbeiten unabhängig voneinander. Überschuss wird eingespeist, während andere Verbraucher später Netzstrom beziehen.

  • 02

    Für Pool, Sicherheit, Beschattung, Licht und Klima gibt es getrennte Bedienwege — jeder für sich funktionsfähig, keiner mit Kenntnis der anderen.

  • 03

    Der Zustand des Gebäudes ist nirgends vollständig ablesbar. Wer wissen will, was gerade passiert, muss an mehreren Stellen nachsehen.

  • 04

    Die Netzwerk- und Sensorikgrundlage war nicht dafür ausgelegt, dass Gewerke dauerhaft und sicher miteinander kommunizieren.

Systeme

Was eingebunden wird.

Je System steht, in welchem Zustand es ist. Kein Punkt steht auf „umgesetzt“, solange er es nicht ist.

  • Umgesetzt

    Netzwerk & Segmentierung

    Tragfähige, getrennte Grundlage für Gebäudetechnik und Nutzung.

  • In Umsetzung

    Sensorik

    Erfassung von Temperatur, Feuchte, Zustand und Anwesenheit je Bereich.

  • In Umsetzung

    Photovoltaik

    Einbindung der bestehenden Erzeugung in die gemeinsame Regellogik.

  • In Umsetzung

    Speicher

    Lade- und Entladeregeln folgen dem tatsächlichen Bedarf im Haus.

  • In Umsetzung

    Wärmepumpe

    Betrieb wird an Erzeugung und Anwesenheit gekoppelt.

  • In Umsetzung

    Warmwasser

    Bereitung bevorzugt in Überschussstunden.

  • Geplant

    Pufferspeicher

    Nutzung als thermischer Speicher für Überschussenergie.

  • In Umsetzung

    Ladeinfrastruktur

    Laden nach Überschuss und geplanter Abfahrtszeit.

  • In Umsetzung

    Pool & Wassertechnik

    Temperatur, Umwälzung und Wasserwerte werden sichtbar und zeitlich verschiebbar.

  • Geplant

    Beschattung

    Steuerung nach Sonnenstand, Innentemperatur und Anwesenheit.

  • Geplant

    Licht

    Lichtstimmungen und Abschaltung bei Abwesenheit.

  • In Umsetzung

    Sicherheit

    Zustände von Alarm, Türen und Fenstern in einer Übersicht.

  • Geplant

    Zutritt

    Berechtigungen für Bewohner, Gäste und Fachpartner.

  • In Umsetzung

    Raumklima

    Temperatur und Feuchte je Zone statt einer Einstellung fürs ganze Haus.

  • In Umsetzung

    Terrarien-Überwachung

    Temperatur- und Feuchteüberwachung mit Alarmierung bei Abweichung.

  • In Umsetzung

    Energiemanagement

    Die Reihenfolge, in der Überschuss verwendet wird, ist festgelegt und aktiv.

  • In Umsetzung

    Aurora OS

    Zusammenführung aller Zustände in einer Ansicht. Umfang wächst mit den Gewerken.

Verlauf

Der Weg zum System.

  1. 01

    Bestandsaufnahme

    Umgesetzt

    Vollständige Erhebung: welche Anlagen vorhanden sind, welche Schnittstellen sie haben und welche davon tatsächlich nutzbar sind. Ergebnis war eine Liste von Systemen, die sich ansteuern lassen — und einer, die es nicht tut.

  2. 02

    Systemarchitektur

    Umgesetzt

    Festlegung, welche Ebene welche Entscheidung trifft, worüber Systeme miteinander sprechen und was passiert, wenn eine Komponente ausfällt. Diese Phase ist die Grundlage für alles Weitere.

  3. 03

    Netzwerk und Sensorik

    Umgesetzt

    Aufbau der technischen Grundlage: getrennte Netzsegmente für Gebäudetechnik, gesicherte Kommunikation, Sensorik dort, wo Entscheidungen Daten brauchen.

  4. 04

    Integration der Gewerke

    In Umsetzung

    Schrittweise Anbindung: Erzeugung, Speicher, Wärme, Laden, Pool, Klima, Sicherheit. Jedes Gewerk wird einzeln in Betrieb genommen und geprüft, bevor das nächste folgt.

  5. 05

    Regellogik und Automatisierung

    In Umsetzung

    Die Reihenfolge der Energienutzung, die Reaktion auf offene Fenster, das Verhalten bei Abwesenheit: Regeln werden festgelegt, beobachtet und nachgeschärft.

  6. 06

    Betrieb und Optimierung

    Geplant

    Laufende Auswertung über einen aussagekräftigen Zeitraum, um Regeln an das tatsächliche Nutzungsverhalten anzupassen.

Bilder aus dem Projekt

  • Bild folgt
    Technikraum: Speicher, Verteilung, Netzwerk
  • Bild folgt
    Aurora OS im Betrieb mit echten Daten des Objekts

Kennzahlen

Zahlen erst nach Messung.

Für dieses Projekt liegen noch keine belastbaren Vorher-/Nachher-Werte vor. Sobald über einen aussagekräftigen Zeitraum gemessen wurde, stehen sie hier — mit Messzeitraum und Methode. Bis dahin steht hier nichts.

Erkenntnisse

Was wir dabei gelernt haben.

Dokumentiert, weil es die nächste Planung besser macht — nicht, weil es sich gut liest.

  • 01

    Die Bestandsaufnahme ist der wichtigste und meistunterschätzte Schritt. Was sich nicht ansteuern lässt, ist für ein intelligentes Gebäude nicht vorhanden — unabhängig davon, wie hochwertig es ist.

  • 02

    Netzwerk und Sensorik zuerst. Automatisierung auf einer schwachen Grundlage erzeugt Störungen, die niemand mehr einem Gerät zuordnen kann.

  • 03

    Gewerke einzeln in Betrieb nehmen. Wer mehrere gleichzeitig anbindet, kann bei einem Fehler nicht mehr sagen, woher er kommt.

  • 04

    Automatisierung, die man nicht versteht, wird abgeschaltet. Jede Regel braucht eine nachvollziehbare Begründung im System — sonst überlebt sie den Alltag nicht.

  • 05

    Ein Bestandsobjekt ist kein Neubau. Manche sinnvolle Regel scheitert an einer Komponente, die vor Jahren ohne Schnittstelle gekauft wurde. Das gehört in die Planung, nicht in die Ausrede.

Offen

Was hier noch fehlt.

Diese Abschnitte sind vorbereitet. Sie bleiben leer, bis es freigegebenes Material gibt.

  • Fotodokumentation Vorher / Nachher

    Vorbereitet. Veröffentlichung erst nach Freigabe der Eigentümer und mit Aufnahmen, die zur Bildrichtung der Marke passen.

  • Systemarchitektur als Diagramm

    Liegt als Planungsunterlage vor. Eine öffentlich zeigbare Fassung ohne schutzwürdige Details wird erstellt.

  • Video: Automatisierung im Betrieb

    Geplant, sobald die Regellogik über einen längeren Zeitraum stabil läuft.

  • Aurora-OS-Aufnahmen aus dem Projekt

    Folgen, sobald die Oberfläche den vollen Umfang des Objekts abbildet. Bis dahin zeigt die Website ausschließlich gekennzeichnete Demodaten.

  • Energie-Kennzahlen Vorher / Nachher

    Erst nach einer Messperiode, die eine Aussage zulässt. Zahlen ohne Messzeitraum und Methode sind keine Kennzahlen.

Das nächste Projekt — nach derselben Struktur.

Wir dokumentieren jedes Projekt so wie dieses: Ausgangslage, Entscheidungen, Stand, offene Punkte.

Designed by Green Ampere. Powered by TailorMade Solutions.